
Michael Wilbert – Bewertungen & Erfahrungen
Rechtsanwalt · GÖRG Insolvenzverwaltung Partnerschaft von Rechtanwälten, Bonn
Erfahrungen von Mandantinnen und Mandanten
Auf dieser Seite finden Sie alle Bewertungen und Erfahrungsberichte zu Michael Wilbert, Rechtsanwalt in Bonn. Mandantinnen und Mandanten berichten hier über ihre Erfahrungen mit der Beratung, der Erreichbarkeit, der Transparenz der Kosten und den erzielten Ergebnissen. Die Bewertungen stammen von Personen, die Michael Wilbert mandatiert oder beratend kontaktiert haben, und geben einen realistischen Eindruck der anwaltlichen Arbeit.
Aktuell liegen 10 Bewertungen mit einer durchschnittlichen Note von 4,7 von 5 Sternen vor. Wenn Sie selbst Erfahrungen mit Michael Wilbert gemacht haben, können Sie weiter unten Ihre eigene Bewertung abgeben und so anderen Suchenden bei der Anwaltswahl helfen. Weitere Informationen zur Kanzlei, den Kontaktdaten und den Standorten finden Sie auf dem vollständigen Profil von Michael Wilbert.
Bewertungen
10 Bewertungen
- 5 Sterne8
- 4 Sterne1
- 3 Sterne1
- 2 Sterne0
- 1 Sterne0
- SPS. Pf.Mandat bestätigt
Nach der Insolvenz meines Auftraggebers standen offene Rechnungen über 28.000 Euro im Raum, dazu die Frage nach dem Eigentumsvorbehalt an geliefertem Material. Herr Wilbert hat die Aussonderung durchgesetzt, sodass wir zumindest die Ware zurückbekommen haben. Klare Ansage, was geht und was nicht.
Antwort von Michael WilbertDanke sehr. Der verlängerte Eigentumsvorbehalt in Ihren AGB war der Grund, warum die Aussonderung überhaupt möglich war – solche Klauseln zahlen sich genau in diesen Fällen aus.
- TST. Sch.Mandat bestätigt
Unser Familienunternehmen mit 42 Beschäftigten geriet nach dem Ausfall eines Großkunden in Zahlungsschwierigkeiten. Herr Wilbert hat uns durch die Eigenverwaltung begleitet: Liquiditätsplanung, Insolvenzgeld-Vorfinanzierung, Gespräche mit den wichtigsten Lieferanten. Was mich beeindruckt hat, war die Ruhe, mit der er auch in der Gläubigerversammlung aufgetreten ist. Der Insolvenzplan wurde angenommen, der Betrieb läuft heute mit 35 Arbeitsplätzen weiter. Ohne diese Begleitung wäre die Firma abgewickelt worden.
Antwort von Michael WilbertVielen Dank für Ihre Bewertung. Entscheidend war, dass Sie sehr früh gekommen sind – bei einer Antragstellung erst zwei Monate später wäre eine Eigenverwaltung kaum noch darstellbar gewesen.
- GFG. Fr.Mandat bestätigt
Als Gläubiger hatte ich eine Forderung von rund 60.000 Euro in einem Regelinsolvenzverfahren. Herr Wilbert hat die Anmeldung übernommen und vor allem geprüft, ob Anfechtungsansprüche gegen mich im Raum stehen – das war meine eigentliche Sorge. Er hat die Anfechtung abgewehrt und die Quote gesichert. Sachlich, unaufgeregt, sehr genau bei den Fristen.
Antwort von Michael WilbertDanke sehr. Die Anfechtungsabwehr gelang, weil Ihre Zahlungen im Rahmen eines Bargeschäfts erfolgt sind – die lückenlose Dokumentation der Leistungszeitpunkte war dafür ausschlaggebend.
- PNP. Ni.Mandat bestätigt
Privatinsolvenz nach dem Scheitern meiner Selbstständigkeit, rund 190.000 Euro Verbindlichkeiten, darunter Steuerschulden. Herr Wilbert hat den außergerichtlichen Einigungsversuch durchgeführt, der erwartungsgemäß scheiterte, und anschließend das Verfahren beantragt. Er hat mir von Anfang an offen gesagt, dass die Steuerforderungen aus möglicher Hinterziehung problematisch werden könnten. Am Ende wurde die Restschuldbefreiung erteilt.
Antwort von Michael WilbertVielen Dank. Ihre durchgehende Erwerbstätigkeit während der Abtretungsfrist war ein wesentlicher Punkt, weil sie die Obliegenheiten unzweifelhaft erfüllt hat.
- RBR. Ba.Mandat bestätigt
Beratung zur Geschäftsführerhaftung bei drohender Zahlungsunfähigkeit. Herr Wilbert hat mir sehr klar erläutert, welche Zahlungen ich nach Eintritt der Insolvenzreife noch leisten darf und welche nicht, mit konkreten Beispielen aus meinem Kontoauszug. Das war ausgesprochen hilfreich. Vier Sterne nur, weil der Termin verschoben werden musste und ich unter Zeitdruck stand.
Antwort von Michael WilbertDanke für die offene Rückmeldung, die Verschiebung war in Ihrer Situation besonders ungünstig. Für Fragen der Insolvenzreife halten wir seitdem kurzfristige Notfalltermine frei, weil hier die Drei-Wochen-Frist läuft.
- DHDr. H. Lu.Mandat bestätigt
Wir haben aus einer Insolvenzmasse einen Betriebsteil erworben. Herr Wilbert hat die übertragende Sanierung strukturiert, den Kaufvertrag entworfen und die Fragen zum Betriebsübergang nach § 613a BGB mit dem Betriebsrat geklärt. Die Abwicklung war termingerecht, die Produktion lief ohne Unterbrechung weiter.
Antwort von Michael WilbertVielen Dank. Bei übertragenden Sanierungen entscheidet der Zeitfaktor: Je kürzer die Unterbrechung, desto höher der Wert des Betriebsteils – Ihr Team hat den engen Zeitplan mitgetragen.
- AWA. Wo.Mandat bestätigt
Ich war Arbeitnehmerin in einem insolventen Betrieb und wusste nicht, wie es mit Lohn und Kündigungsfristen weitergeht. Herr Wilbert hat sich Zeit genommen, obwohl ich keine große Mandantin war, und mir die Insolvenzgeldregelung sowie meine Ansprüche im Verfahren erklärt. Das hat mir viel Angst genommen.
Antwort von Michael WilbertDanke für Ihre Rückmeldung. Beschäftigte sind in Insolvenzverfahren meist am schlechtesten informiert, obwohl sie am stärksten betroffen sind – Fragen dazu sind bei uns nie zu klein.
- MEM. Ei.Mandat bestätigt
Sanierungsberatung im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens, letztlich über eine Restrukturierungsvereinbarung mit den Hausbanken. Herr Wilbert hat die Verhandlungen geführt und ein Stillhalteabkommen erreicht, das uns sechs Monate Luft verschafft hat. Das Verfahren konnte am Ende vermieden werden.
Antwort von Michael WilbertVielen Dank. Ein Stillhalteabkommen funktioniert nur mit belastbaren Zahlen – Ihre wöchentliche Liquiditätsplanung hat die Banken überzeugt.
- JKJ. Kü.Mandat bestätigt
Fachlich zweifellos sehr kompetent, die Einschätzung zur Anfechtbarkeit einer Zahlung war fundiert und hat sich als richtig erwiesen. Mir persönlich war die Kommunikation zu nüchtern; ich hätte in einer für mich existenziellen Lage etwas mehr Erklärung gebraucht, ohne dreimal nachzufragen. Ergebnis gut, Betreuung durchschnittlich.
Antwort von Michael WilbertDanke, dass Sie das so deutlich sagen. Sachlichkeit ersetzt keine Einordnung, und in Ihrer Lage hätte ich mehr erklären müssen. Wir schließen Beratungen inzwischen mit einer kurzen Zusammenfassung in Alltagssprache ab.
- CDC. Deu.Mandat bestätigt
Vertretung im Gläubigerausschuss eines größeren Verfahrens im Bereich Automotive. Herr Wilbert hat die wirtschaftlichen Zusammenhänge in den Sitzungen so aufbereitet, dass auch die Nicht-Juristen im Ausschuss fundiert entscheiden konnten. Die Quote lag am Ende deutlich über der ursprünglichen Prognose.
Antwort von Michael WilbertVielen Dank. Die höhere Quote geht wesentlich auf die spätere Verwertung der Werkzeuge zurück – die Geduld des Ausschusses hat sich hier ausgezahlt.